Mein Leben mit Katzen

Miezen gab es schon immer in meinem Leben. Die ersten, an die ich mich erinnere, waren "die alte Katz" (sie hieß wirklich so, weil ihre Babys eben die jungen waren) und eine ihrer Töchter, "Midi". Die beiden waren schon ältere Semester, als ich ein Kleinkind war. Im Sommer 1979 war es dann soweit, ich wurde stolze Inhaberin meines ersten eigenen Kätzchens. Meine Freundin aus der Nachbarschaft hatte die kleine Tiger-Miez von Arbeitern auf einer Baustelle in die Hand gedrückt bekommen und brachte sie sofort zu mir, als Überraschung unterm Pulli... Natürlich kassierte ich die Mini-Katze ein und ließ sie nicht mehr aus den Klauen! Das Ende der Sommerferien war natürlich sehr unangenehm, als ich plötzlich wieder in die Schule musste, anstatt das Kätzchen weiter zu beglucken... Nebst Milch- und Wärmflaschen und ganz viel Liebe bekam sie einen Namen, schlief bald mit mir im Bett und wurde zu meiner engen Freundin und Begleiterin durch die Kindheit und ganze Jugendzeit. Ich war 23, als ich sie im Alter von 15 Jahren gehen lassen musste.   The first cat is the deepest.... 🎔

 

Später kamen Luzifer, Kyra und Sarah, Ashley, Luna, Mila, Moritz, Valentino, und und und... wo immer es ging, wurde geholfen, gesund gepflegt, entfloht und ein Zuhause gegeben. Im Jahr 2012 entstand schließlich der Wunsch in mir, organisiert Katzenschutz zu betreiben, was mich, durch einen Zufall, zum Verein "Das Katzennetzwerk e.V." brachte, in dem ich über 10 Jahre aktiv war - davon 7 Jahre im Vorstand. Diese in allen Belangen sehr intensive Zeit hat meinen späteren Entschluss zum beruflichen Umschwung wesentlich mitgeprägt. Nachdem mein Frustlevel im damaligen Job recht hoch geworden war, entschloss ich mich relativ plötzlich, einen Beruf zu machen, von dem ich eine ganze Zeit davor nur mal was gelesen hatte...  Zwischen der ersten Idee und ihrer Ausführung lagen tatsächlich nur wenige Monate, was eigentlich völlig untypisch ist für mich.

 

Dennoch, ich kündigte recht fröhlich und alle erklärten mich im besten Fall  für "mutig", eher aber für verrückt. Ich habe es aber trotzdem gemacht. Ende Oktober 2016 meldete ich mein  Kleingewerbe an, Ende Januar 2017 wurde ich nach Sachkundeprüfung durch das Veterinäramt Saarbrücken eine mobile Katzenbetreuung. In den ersten drei Jahren lief der ganze Spaß noch parallel zum Teilzeitjob. Gerade vollberuflich unterwegs, bretterte ich 2020 erst mal in die Corona-Zeit hinein. Aber auch das wurde geschafft...

 

Im Jahr 2022 bildete ich mich in einem Fernstudiengang zur zertifizierten Ernährungsberaterin für Hunde und Katzen fort, spezialisierte mich allerdings im folgenden auf Katzen. Nach einem Abschluss mit Bestnote im Dezember '22 habe ich die Ernährungsberatung für Katzen in mein Leistungsangebot mit aufgenommen. Dennoch sind die Hunde noch nicht ganz  "vom Tisch"

 

So entstand mit den Jahren mein Projekt CATSU, welches auch noch weiter wachsen wird.

 

Einst im Frühsommer - 1974

 

Ich möchte dazu eigentlich nichts sagen! 

Aber ja, meine Kleidung und Frisur waren zuweilen derangiert, erst recht dann, wenn es um die Rettung von armen "Straßenkatzen" ging.

Ich konnte es offensichtlich schon damals nicht haben (wie der  Saarländer so schön sagt), wenn die Katzen im Sommer mitten auf der Straße herum  lagen.

 

🎔  16 Jahre Glück  🎔

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